Marseille 2.0

20Mai2018

Hallo Freunde!:)

Wie vielleicht manche von euch noch wissen (siehe Blogeintrag Bye Bye Germany), waren wir zwei Babyspringbocks vor ca. zwei Jahren im Urlaub in Marseille. Damals waren wir hier, um wieder in Europa und der neuen Umgebung anzukommen. Heute genießen wir den Luxus über den Dächern von Marseille, um mit einem Gläschen Wein auf unsere vergangenen Jahre der Freundschaft zurückzublicken und anzustoßen. 

Flora wird noch etwa 1,5 Monate hier "studieren", um danach direkt wieder nach China abzuhauen, wo sie in einem Waldorfferiencamp arbeiten wird. Auch Martha kann ihre Füße nicht still halten und wird ab Mitte August auf der Reise nach Serbien sein, ebenfalls für ein Auslandssemester.

Beim Besuch von Flora gibt's dann den nächsten Blogeintrag von uns, freut euch schon mal drauf ;)

Ein schönes Pfingstwochenende mit Sonnenschein und einer Prise Leichtigkeit wünschen wir euch!

Eure Babyspringbocks <3

Happy New Year!

01Jan2018

Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit der Stille, wollten wir mal wieder von uns hören lassen. Silvester haben wir mit unseren Freunden Annalena, Kati, Fredde und Diana in Frankfurt verbracht, die mit uns in Südafrika waren.

Flora studiert mittlerweile in Frankfurt Soziale Arbeit: transnational und geht in knapp zwei Wochen ins Auslandssemester nach Marseille. Martha studiert in Ludwigsburg Sonderpädagogik auf Lehramt mit den Fächern Mathe und Kunst.

Uns beiden geht es soweit gut, wir fühlen uns in unseren WGs, mit den neuen Leuten und dem Studium sehr wohl. Es war aber auch sehr schön, mit unseren Freunden aus Südafrika Silvester zu feiern.

Ganz liebe Grüße

Eure Babyspringbocks <3

Wir in Frankfurt

Mario Kart

 

 

Ein Abend über unser Jahr!

10Sept2016

 

Hallo ihr Lieben!

Es ist soweit! Der Termin für unseren Südafrika - Abend steht fest.

Am 18. September 2016 werden wir zwei Babyspringböcke im Gemeindesaal der ev. Kirchengemeinde Rottenburg am Neckar über unsere Erlebnisse, Urlaube, Erfahrungen im FSJ und vieles mehr erzählen. Das Ganze wird mit Videos, Fotos und Musik gestaltet, um einen Eindruck vermitteln zu können, wie und wo wir ein Jahr verbringen durften.

Ab 19.00 Uhr laden wir Sie alle herzlichst zu diesem Abend ein, um mit uns unser Ankommen und unsere Erfahrungen zu feiern. Fragen werden natürlch auch sehr gerne beantwortet.

Über zahlreiche Freunde, Bekannte, Blogleser und Interessierte freuen wir uns jetzt schon!

 

Bis zum Sonntag in einer Woche.

 

Eure Babyspringbocks <3

 

rechts der Tafelberg

 

Bye Bye Germany

22Aug2016

 Hallo ihr Lieben!

Nach zwei Wochen Spielstadt durften wir uns von Deutschland auch schon wieder verabschieden. Wir sind gut wieder zu Hause angekommen und oft haben wir das Gefühl, nie weg gewesen zu sein. Viele Dinge sind gleich geblieben, was uns das Ankommen vereinfacht hat.

Da die Spielstadt zwar sehr viel Spaß gemacht hat, uns aber nicht wirklich die Möglichkeit gegeben hat uns zu entspannen, haben wir uns letzten Montag auf den Weg nach Südfrankreich zu Floras Onkel gemacht. Das erste Mal pure Entspannung seit langem (für Martha zumindest)! Sommer, Sonne, Strand und Meer war unser Plan für den Urlaub. Nicht so mit Floras Onkel. Hochmotiviert ging es am Wochenende zum Mont Ventoux zum Klettern und Flusswandern. Die davor entstandene Panik war unbegründet und wir hatten große Freude am Klettern und an der Natur.

Morgen geht es wieder nach Hause, damit Martha ihr neues Zimmer in Ludwigsburg streichen kann und wir uns noch ein wenig auf das bevorstehende Seminar vorbereiten können.

Glücklicherweise haben wir beide unsere Wunschstudienplätze in Frankfurt (Flora) und Ludwigsburg (Martha) bekommen und wir freuen uns sehr auf den neuen Abschnitt in unseren Leben.

Da die Logistik für unseren Abschlussvortrag noch nicht ganz feststeht, können wir euch im Moment leider noch keinen Termin nennen. Sobald wir jedoch einen fixen Termin haben, schreiben wir nochmal einen Blogeintrag. Der Vortrag wird frühestens Mitte September stattfinden.

Euch einen wunderschönen Sommer!

Eure Babyspringbocks<3 aus Südfrankreich

  Wir in Marseille 

Bye Bye Friends <3

26Juli2016

 Hallo ihr Lieben!

Auch für mich ist es nun soweit: Morgen steige ich in den Flieger und am Donnerstag Morgen stehe ich schon wieder auf deutschem Boden. Es ist unglaublich, dass dieses besondere Jahr nun schon vorbei sein soll. Immer hieß es: Was willst du nach dem Abi machen? Ich will ein Jahr nach Südafrika, irgendwas Soziales machen. Und hier steh ich nun mit gepackten Koffern, dieses Mal sogar ohne Übergepäck. Mein Freiwilligendienst ist zu Ende. 365 Tage war ich nun weg von Deutschland und einerseits kommt es mir viel kürzer vor, andererseits habe ich so unglaublich viel erlebt, dass es scheinbar gar nicht in „nur“ ein Jahr passt. Ich habe Menschen kennengelernt, mit denen ich so viel Zeit (oder sogar mehr) verbracht habe wie zu Hause mit meiner Familie. Ich habe Windeln gewechselt, mir den ganzen Tag Afrikaans angehört und war so viel im Urlaub wie wahrscheinlich nie wieder in meinem Leben. Gleichzeitig habe ich eine Arbeitswoche mit teilweise über 60 Stunden gehabt, was ich wahrscheinlich auch nie wieder haben werde.

Doch letztes Wochenende war ich gefühlt am Tiefpunkt. Der Urlaub war vorbei, unser letztes großes Highlight. Und dann kamen wir zurück: Keine Küche (weil diese gerade renoviert wird), kein Auto und zu allem Überfluss ist auch noch mein Handy ins Klo gefallen. Meine Stimmung war dementsprechend. Aber dann ging am Montag die Schule wieder los. Und schlagartig war ich wieder gut drauf. Kinder, die auf mich zurennen und sagen, dass sie mich in den Ferien vermisst haben und mir zu allem Überfluss noch eine Schokolade und ein Bild zustecken haben mir wieder gezeigt, warum ich eigentlich hier bin. Und als dann auch noch mein lieber Pieter wieder da war, ging's mir wieder gut.

Ich kann gar nicht sagen, wie mich dieses Jahr bereichert hat. Wenn ihr mich also zuhause fragt: Na, wie war's? Es tut mir leid, aber eine richtige Antwort werde ich euch darauf nicht geben können (wie ihr mir ja wahrscheinlich auch nicht, wie euer Jahr so war). Doch ich muss sagen, dass ich dieses Jahr als ein ganz Besonderes in Erinnerung behalten werde. Natürlich hatte ich auch meine Tiefpunkte aber alles in allem hatte ich ein wunderschönes Jahr, in dem ich tolle Menschen (und auch richtig bescheuerte) kennengelernt und hoffentlich Freunde fürs Leben gefunden habe. Und trotzdem stimme ich Martha zu, dass es jetzt Zeit ist, zu gehen. Die Camphill School steht vor einem großen Umbruch: Kinder sollen wieder in „unser“ Haus ziehen und es wird somit kein Freiwilligenhaus mehr geben. Das Camphill soll „zu seinen Wurzeln zurück“, was ja auch gut ist, was ich aber trotzdem nicht mehr miterleben will. Es ist gut, dass mit den neuen Freiwilligen ein Umbruch kommt und ich bin sehr gespannt, wie es im Camphill weitergeht und was die nächsten Co-Worker so erleben werden.

Auch ich möchte natürlich DANKE sagen. Martha und ich hätten nie gedacht, dass sich so viele für unseren Blog interessieren und ihn regelmäßig (oder von mir aus auch unregelmäßig) gelesen haben. Das macht uns schon ein bisschen Stolz:)

So, das war's dann aber auch von mir. Diese Woche gab es jeden Tag was zu heulen, Abschied hier, Abschied da. Allen wurde unter Tränen Tschüss gesagt, wer weiß, wann man sich mal wieder sieht. Der Tag heute war einfach nur traurig und das Wetter hat mit strömendem Regen gut dazugepasst. Jetzt habe ich alle Abschiede, außer den von meinen Mitfreiwilligen erledigt und fühle mich ziemlich leer. Das Schlimmste ist finde ich, dass man bei einigen der Kinder gar nicht weiß, wie viel sie verstehen. Der Abschied von meinem Kind Pieter war auch eher komisch und ich kann nicht sagen, wie viel er davon versteht, dass ich ab morgen einfach nicht mehr da sein werde. Vor diesem Jahr hätte ich nie gedacht, dass mir der Abschied so schwer fallen wird und ich mich so stark an ein Kind binden kann.

Nun wartet aber der Flieger und ich freue mich sehr auf Zuhause, auf deutsches Essen, die Leute, Sommer, dass es abends lange hell ist, einen Fernseher, mein Bett, eine Spülmaschine, meine Gitarre und natürlich vieles vieles mehr.

Mehr habe ich gerade nicht mehr zu sagen. Euch also eine gute Nacht und bis bald!

Euer Babyspringbock Flora <3

 

Der letzte Tag - der letzte Eintrag

20Juli2016

 

Nun ist es soweit. Mein letzter richtiger Camphilltag ist angebrochen. Meine Verabschiedungen werden schon vorbereitet und meine Koffer sind halb gepackt. Aber um mein Jahr, mein Blog und meine Gefühlswelt abzuschließen, fehlt mir noch ein einziger Blogeintrag.

Rückblickend war das Jahr mit all den Tiefs, den traurigen Momenten, denen in den ich wütend war, denen in den ich verängstigt war, aber auch denen in den ich das Glücksgefühl fast nicht mehr ausgehalten habe so viel war davon in mir drin, in denen ich die Liebe meiner Mitmenschen gespürt habe, in denen ich die tröstende Schulter war und in denen wir unsere Freundschaft gespürt haben, schlicht weg perfekt.

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Besonders in der letzten Zeit wurde ich oftmals gefragt, ob mir mein Jahr gefallen hätte und ob es mir gut gegangen sei. Nein! Es ging mir nicht immer gut. Aber das war auch gut so, sonst hätte ich die schönen Momente nicht mehr schätzen können. Und JA mir hat mein Jahr gefallen und ich würde es mit jedem Fehler und jeder Macke nochmal exakt gleich machen, wie ich es nun schon gemacht habe, denn dadurch bin ich Ich geworden.

Ich habe hier in Südafrika unglaublich viele Menschen kennen gelernt, bei denen es mir sehr schwer fallen wird, mich zu verabschieden. Da ich mich irgendwie nicht nur von den Menschen, sondern gleichzeitig von der Zeit hier, den Momenten, und meinem Jahr im Ausland verabschieden muss, bin ich gerade in einem totalen Gefühlschaos gefangen.

Trotzdem, auch wenn ich nicht glücklich über den Abschied bin, merke ich, dass es Zeit ist zu gehen. Mein Jahr ist nun zu Ende und das ist auch gut so. Es ist Zeit nun wieder Heim zu gehen und auf ein neues Abenteuer hinzuarbeiten.

Aber bevor ich meinen letzten Blogeintrag abschließe, wollte ich euch allen noch einmal sagen, wie schön es war, eure Kommentare, Anmerkungen, Lobe und Anteilnahme zu lesen. Das bestätigt einen sehr und macht Mut weiter zu schreiben.

Im Vorfeld hätten Flora und ich niemals gedacht, dass wir so viele Aufrufe bekommen (mehr als 11 000 nun) und sich so viele Menschen täglich unseren Blog anschauen und sich dafür interessieren. Aber für alle fleißigen Leserinnen und Leser die uns angespornt haben unseren Blog weiter zu führen und nicht wie andere Freiwillige irgendwann aufzuhören bin ich sehr dankbar. Ich war nicht die häufigste Schreiberin aber ich habe mein Bestes gegeben um euch einigermaßen auf dem Laufenden zu halten.

Auch noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die uns geholfen haben unser Jahr hier in Südafrika zu ermöglichen! Es war großartig!

 

So nun bin ich fast am Ende meines Eintrags angelangt. Aber sobald Flora und ich wieder in Deutschland angekommen sind, werden wir einen weiteren südafrikanischen Abend veranstalten. Wir sind uns noch nicht sicher wann und wo, aber die Daten werden auf unserem Blog veröffentlicht. Also schaut trotzdem weiterhin ab und zu rein! Kann sich lohnen, zumal Flora auch noch Berichte schreiben wird.

 

Euch einen wunderschönen Mittwoch! Ich werde meinen sehr genießen!

 

Euer Babyspringbock<3 von der Farm

 

Tag 9 - Fakt 9

19Juli2016

 

Tag 9 – Fakt 9

 

Einer meiner Residents im Herb garden hat vor ein paar Tagen mal gesagt:“ All of you are beautiful, because you didnt do anything bad!“ (Ihr seid alle schön, denn niemand hat etwas schlimmes getan!)

Das war für mich einer der schönsten Sätze die ich von ihr in diesem Jahr gehört habe, denn er ist so unglaublich wahr. Für sie ist es vollkommen egal, wie man aussieht, solange das Innere rein und freundlich ist. Eine Gabe die viele Menschen mit Behinderung haben. Ihre Augen wurden noch nicht getrübt und sie sind deshalb oftmals noch in der Lage, die Seele des Menschen zu sehen, um herauszufinden wie sie ihn einschätzen müssen.

Eine Sache, die ich in Deutschland schon lange versucht habe, aber zu meiner Schande muss ich leider zugeben, nie geschafft habe. Ich habe weiterhin Menschen kategorisiert und in Schubladen gesteckt, weil es mir leichter erschien mich so durch die Welt zu begeben. Ein großer Irrtum.

Dadurch, dass ich mit meinen Residents zusammen leben durfte, konnte ich viele Dinge beobachten und auch in gewisser Weiße „kopieren“ die mir sonst eventuell niemals aufgefallen und gelungen wären. Darunter den Blick in das Innere! Eine Geschenk fürs Leben.

Ein gutes Beispiel ist, dass ich die Behinderungen nicht mehr sehen kann. Ich werde des Öfteren gefragt, wer was für eine Behinderung in meinem Haus hat. Und ich kann es ihnen nicht sagen! Ich kann die Person beschreiben die ich sehe und die Macken, die die einzelne Personen haben, aber das Ganze zu einer bestimmten Behinderung dazu zuzählen wäre nicht fair, finde ich. Damit würde ich die Persönlichkeit komplett außer Acht lassen und schon wieder anfangen einzukategorisieren.

 

Ich kann mich nicht oft mit der Anthroposophie identifizieren, aber in einem Punkt muss ich ihr mit vollstem Herzen zustimmen: Bei der Geburt sind alle Seelen gesund. Ob die Hülle, die die Seele umgibt, erkrankt oder anderes ist als bei der „Norm“ ist für das Sein des Menschen nicht wichtig.

Also denkt bitte immer an das Shirt von einem aus meinem Haus: BIN WAS BESONDERS!

 

 

Euch einen schönen Dienstag!

Euer Babyspringbock<3 von der Farm

 

 

Tag 8 - Fakt 8

17Juli2016

 

Jeder kann ein Auslandsjahr machen.

Bevor ich geflogen bin hatte ich viele Selbstzweifel. Werde ich das Jahr ohne Familie, Freunde und Gewohnheiten schaffen? Werden mich die Menschen mögen und lieben lernen? Komme ich mit der fremden Sprache zurecht? Werde ich mit der Wetterumstellung klarkommen? Und noch viele mehr...

Meine Chefin in Crafts hat es treffend ausgedrückt! „They are coming as a child and leaving as an adult.“ (Sie kommen als Kind und gehen als Erwachsene) Keine Schule, kein Freunde und auch keine Eltern können ein einen auf ein Jahr alleine im Ausland vorbereiten. Das ist aber auch gut so. Die Selbstentwicklung die ich vor ein paar Tagen angesprochen habe, ist etwas, mit dem man komplett alleine umgehen muss und an der man wächst.

Es ist nur natürlich, dass man auch Sehnsüchte nach zu Hause und dem Gewohnten entwickelt und dass man sich ab und zu wünscht nicht her geflogen zu sein. Besonders in meiner Anfangsphase waren diese Wünsche oftmals in meinem Kopf. Aber wenn ich nun eins weiß, ist es, dass man kein besonderes Aussehen, keine besonderen Charakterzüge oder Vorkenntnisse haben muss. Das einzig wichtige ist der Wille und den Mut zu haben um sich bei der Organisation anzumelden und in den Flieger einzusteigen.

Gerade durch den wilden Mix von uns als Co Workern wurde mir das bewusst. Wir alle kommen aus unterschiedlichen Leben, mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und anderem Aussehen und wenn ich das mal so behaupten darf, haben wir es Alle großartig gemeistert, ein Jahr auf uns selbst und doch nicht alleine zu meistern.

Wenn du also nun gerade den Text ließt und dir überlegst auch ein Jahr im Ausland zu verbringen, kann ich dich nur dazu ermutigen und sagen „Go for it! Trau dich!“

 

Wir sind nun von den big fives zu den wilden Neun gewachsen. Seit 2 Wochen sind wir so viele Co Worker wie das ganze Jahr noch nie zuvor.

Euch einen schönen Wochenstart,

 

euer Babyspringbock <3 von der Farm

 

 

Tag 7 - Fakt 7

17Juli2016

 

Arbeiten kann Spaß machen, auch wenn man kein Geld verdient. Davon kann man jedoch leider nicht überleben, aber solange man das macht, was man liebt, ist Geld wirklich nicht der ausschlaggebende Fakt um seinen späteren Beruf auszuwählen. Eine Errungenschaft, über die ich sehr dankbar bin.

Trotz einem Stundenlohn von rund 32ct und einer Arbeitswoche mit mehr als 60 Stunden, war ich glücklich hier. Es war anstrengend und ich hatte auch viele Phasen, in denen ich mir gewünscht hätte Urlaub zu haben, aber rückblickend konnte ich, dadurch dass ich meine Arbeit so geliebt habe, wirklich viele Momente genießen.

Am Ende sind die Tiefs, die man durchlebt hat, eben doch recht schnell vergessen und die schönen Aspekte der Arbeit dominieren in den Erinnerungen.

Aller liebste Grüße,

euer Babyspringbock<3 von der Farm

 

Tag 6 - Fakt 6

16Juli2016

 

„Ein Jahr im Ausland, verändert!“ Das waren Worte, die ich bevor ich gegangen bin, sehr oft gehört habe. Und in gewisser Weise stimmen sie auch. Mein Aussehen hat sich verändert, meine Haaren wurde kürzer, meine Sprache hat sich verändert und ich bin mir auch sicher, dass ich anders auf andere Menschen wirke. Das sind jedoch alles nur Äußerlichkeiten und in Nullkommanichts verändert und auch wieder angeglichen. Falls ich das wollen würde.

Das war also nicht ich selbst, das sich verändert hat. Auch wenn ich oft darüber nachgedacht habe, ob ich mich selbst nun verändert habe oder eben nicht, konnte ich es lange nicht sehen. Ich habe bemerkt, dass ich anders handle, anders fühle und auch viel strikter wurde. War das dann schon eine Veränderung meinerseits ? Ich würde sagen Nein. Ich habe mich weder verändert noch bin eine andere Person geworden. Ich bin schlicht weg ich selbst geworden. Für Andere mag es so ausschauen, als wäre ich irgendwie nicht mehr ich, , ich weiß jedoch, dass jede Entwicklung die ich durchlebt habe, schon lange in mir geschlummert hat und nur gewartet hat bis ich sie nun endlich durchleben werde. Hier in dieser geschützten Umgebung, einem Neustart mit komplett Fremden, ohne Vorgeschichten, konnte ich einfach ich selbst sein .

Allein deshalb würde ich jedem empfehlen einmal für längere Zeit an einen Platz zu gehen, zu dem man keinerlei Verbindungen hat. Man lernt andere Menschen, andere Orte, aber noch viel wichtiger, sich selbst kennen.

Natürlich ist alles nur temporär und ich werde mich hoffentlich noch viele Male verändern, aber mein zwanzigjähriges Ich nun zu sein, ist schön!

 

Euch einen wunderschönen Samstag.

 

Euer Babyspringbock<3 von der Farm

 

 

 

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